Beirat für Senioren und Behinderte der Gemeinde Dietzhölztal
Am Donnerstag, den 13.10.2016 fand die konstituierende Sitzung des Seniorenbeirates der Gemeinde Dietzhölztal statt.
Bürgermeister Thomas gratulierte recht herzlich zur Wahl in den Senioren- und Behindertenbeirat und wünschte weiterhin eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Seniorenbeirat der Gemeinde Dietzhölztal nehme seit Jahren wichtige Anliegen der Dietzhölztaler Bürgerschaft wahr und vertrete hervorragend deren Interessen.
Mehrheitlich wurden sowohl Udo Schramm als Vorsitzender sowie Peter Rehberg und Ulli Hoffmann als Stellvertretende gewählt.
Udo Schramm wünscht und erhofft sich auch weiterhin von den Einwohnern der Gemeinde Dietzhölztal Fragen, Anregungen, Tipps und Wünsche. Der Senioren- und Behindertenbeirat wird versuchen, die Anliegen der Bürger umzusetzen.
 

Ansprechpartner:

Udo Schramm: Nonnbachstr. 32, 35716 Dietzhölztal, Tel.: 02774 / 3795



  Einzelvorstellung

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Caritasverband

Wetzlar /
Lahn-Dill-Eder e.V.

Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige informiert

Pflegestärkungsgesetz II ist beschlossen
veröffentlicht am 18.12.2015
Seniorenbeirat >>

Das Bundeskabinett hat das Zweite Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) beschlossen. Das Gesetz soll am 1. Januar  2016 in Kraft treten. Mit diesem Gesetz wird ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff  eingeführt. Das neue Begutachtungsverfahren und die Umstellung der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung wird 2016 in Modellprojekten erprobt und wird dann zum 1. Januar  2017  wirksam.

Mit der Umstellung von den bisherigen drei Pflegestufen auf fünf Pflegegrade soll der tatsächliche Unterstützungsbedarf besser erfasst werden. Über die Leistungshöhe entscheidet künftig was jemand noch selbst kann und wobei Unterstützung gebraucht wird. Zukünftig wird nicht mehr nach der Zeitdauer des Hilfebedarfs (Minutenangaben für die jeweiligen Pflegestufen) entschieden, sondern nach dem Grad der Selbständigkeit. Dieser wird in der Begutachtung mit  in sechs verschiedenen Bereichen gemessen:

1. Mobilität, 2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten, 3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, 4. Selbstversorgung, 5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen, 6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte.

Die Ergebnisse werden in einer Gesamtbewertung zusammengeführt, die eine Einstufung in einen Pflegegrad ergibt.

Neu ist, dass die Unterstützung künftig früher ansetzt. In Pflegegrad 1 werden Menschen eingestuft, die noch keinen erheblichen Unterstützungsbedarf haben, aber zum Beispiel eine Pflegeberatung, eine Anpassung des Wohnumfeldes (z.B. altersgerechte Dusche) oder Leistungen der allgemeinen Betreuung benötigen. Somit wird der Kreis der Menschen, die erstmals Leistungen der Pflegeversicherung bekommen, erweitert.

Wer bereits Leistungen der Pflegeversicherung bezieht wird per Gesetz automatisch in das neue System übergeleitet. Niemand muss einen neuen Antrag auf Begutachtung stellen. Konkret gilt die Formel: Menschen mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen werden automatisch in den nächst höheren Pflegegrad übergeleitet (Beispiele: Pflegestufe I in Pflegegrad 2, Pflegestufe III  in Pflegegrad 4).

Menschen mit einer Einschränkung in der Alltagskompetenz  kommen automatisch in den übernächsten Pflegegrad (Beispiel: Pflegestufe 0  in Pflegegrad 2, Pflegestufe II  in Pflegegrad 4).

Weitere Informationen zu ambulanten Pflegediensten in Ihrer Region erhalten Sie bei der Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige im Lahn Dill Kreis, Tel.: 01803 / 427271 in Wetzlar oder 01803 / 427272 in Dillenburg(9 ct pro Minute aus dem deutschen Festnetz).

 

Zuletzt geändert am: 18.12.2015 um 07:57

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