Beirat für Senioren und Behinderte der Gemeinde Dietzhölztal
Am Donnerstag, den 13.10.2016 fand die konstituierende Sitzung des Seniorenbeirates der Gemeinde Dietzhölztal statt.
Bürgermeister Thomas gratulierte recht herzlich zur Wahl in den Senioren- und Behindertenbeirat und wünschte weiterhin eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Seniorenbeirat der Gemeinde Dietzhölztal nehme seit Jahren wichtige Anliegen der Dietzhölztaler Bürgerschaft wahr und vertrete hervorragend deren Interessen.
Mehrheitlich wurden sowohl Udo Schramm als Vorsitzender sowie Peter Rehberg und Ulli Hoffmann als Stellvertretende gewählt.
Udo Schramm wünscht und erhofft sich auch weiterhin von den Einwohnern der Gemeinde Dietzhölztal Fragen, Anregungen, Tipps und Wünsche. Der Senioren- und Behindertenbeirat wird versuchen, die Anliegen der Bürger umzusetzen.
 

Ansprechpartner:

Udo Schramm: Nonnbachstr. 32, 35716 Dietzhölztal, Tel.: 02774 / 3795



  Einzelvorstellung

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Caritasverband

Wetzlar /
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Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige informiert

Pflegestärkungsgesetz – Kurzzeit- und Verhinderungspflege
veröffentlicht am 20.04.2015
Seniorenbeirat >>

Wie kann dann eine Versorgung des pflegebedürftigen Angehörigen sichergestellt werden? Diese Fragestellungen tauchen häufig bei den Beraterinnen in der Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige auf. Es ist wichtig, sich frühzeitig und vorsorglich zu informieren, welche Möglichkeiten es gibt.

Durch das Erste Pflegestärkungsgesetz wurden die Pflegeleistungen zum 01. Januar 2015 angepasst. Das Gesetz hat zum Ziel den Pflegealltag zu verbessern. Deshalb wurden die Leistungen der Kurzzeit- und Verhinderungspflege ausgebaut.
 
Verhinderungspflege:
Voraussetzung für den Anspruch auf Verhinderungspflege ist, dass die Pflegeperson mindestens 6 Monate in der Häuslichkeit gepflegt hat. Die Pflegeversicherung trägt für bis zu 6 Wochen pro Kalenderjahr oder bis zum Erreichen des Geldbetrages (unabhängig von der Pflegestufe) 1612€ für eine Ersatzpflege.
Außerdem können bis zu 50% des Leistungsbetrages für die Kurzzeitpflege (bis zu 806€) für die Verhinderungspflege genutzt werden.
Wird die Pflege von einem Angehörigen 1. oder 2. Grades erbracht oder lebt dieser mit dem Pflegebedürftigen in häuslicher Gemeinschaft erhält dieser das für die jeweilige Pflegestufe geltende Pflegegeld sowie nachweisbare Aufwendungen (Verdienstausfall, Fahrtkosten) bis zu 1612€ incl. Pflegegeld.
 
Die Verhinderungspflege kann auch stundenweise in Anspruch genommen werden.Ein ganzer Tag wird berechnet, wenn die Ersatzpflege 8 Stunden pro Tag überschreitet. Bleibt der Bedarf darunter, findet keine Anrechnung auf die 6 Wochen statt. Die Abrechnung erfolgt dann bis zum max. Betrag von 1612€ bzw. 2418€.
 
Kurzzeitpflege:
Kann die häusliche Pflege zeitweise nicht, noch nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden und reicht auch teilstationäre Pflege nicht aus, besteht ein Anspruch auf Pflege in einer stationären Einrichtung. Dies gilt für eine Übergangszeit z.B. im Anschluss an eine stationäre Behandlung des Pflegebedürftigen oder in sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist.
Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf 4 Wochen und einem Betrag von 1612 € pro Kalenderjahr beschränkt. Der nicht verbrauchte Leistungsbetrag der Verhinderungspflege kann auch für Leistungen der Kurzzeitpflege in Anspruch genommen werden. Dadurch kann der Leistungsbetrag der Kurzzeitpflege maximal verdoppelt werden.
 
Informationen erhalten Sie auch bei der Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige des Lahn-Dill-Kreis in Dillenburg unter Tel. 01803/ 427272 und in Wetzlar unter 01803/ 427271 (9 ct pro Minute aus dem deutschen Festnetz)

 

Zuletzt geändert am: 20.04.2015 um 13:12

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