Beirat für Senioren und Behinderte der Gemeinde Dietzhölztal
Am Donnerstag, den 13.10.2016 fand die konstituierende Sitzung des Seniorenbeirates der Gemeinde Dietzhölztal statt.
Bürgermeister Thomas gratulierte recht herzlich zur Wahl in den Senioren- und Behindertenbeirat und wünschte weiterhin eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Seniorenbeirat der Gemeinde Dietzhölztal nehme seit Jahren wichtige Anliegen der Dietzhölztaler Bürgerschaft wahr und vertrete hervorragend deren Interessen.
Mehrheitlich wurden sowohl Udo Schramm als Vorsitzender sowie Peter Rehberg und Ulli Hoffmann als Stellvertretende gewählt.
Udo Schramm wünscht und erhofft sich auch weiterhin von den Einwohnern der Gemeinde Dietzhölztal Fragen, Anregungen, Tipps und Wünsche. Der Senioren- und Behindertenbeirat wird versuchen, die Anliegen der Bürger umzusetzen.
 

Ansprechpartner:

Udo Schramm: Nonnbachstr. 32, 35716 Dietzhölztal, Tel.: 02774 / 3795



  Einzelvorstellung

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Caritasverband

Wetzlar /
Lahn-Dill-Eder e.V.

Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige informiert

Wer bezahlt die Heimkosten, wenn die Rente nicht ausreicht?
veröffentlicht am 10.11.2015
Seniorenbeirat >>

Die Kosten für einen Heimplatz können im Lahn-Dill-Kreis, je nach Heim und Pflegestufe, zwischen 2.000,-- € und 4.000,-- € liegen, bei besonderem Pflegebedarf auch darüber.

Reichen die Leistungen der Pflegekasse, das eigene Einkommen und ggf. vorhandenes Vermögen nicht zur Bezahlung der monatlichen Gesamtkosten des Heimaufenthaltes aus, übernimmt das Sozialamt die ungedeckten Kosten.

Das Sozialamt prüft dann zunächst die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Pflegebedürftigen und seines Ehepartners. Hierbei achtet das Sozialamt darauf, dass dem (zu Hause lebenden) Ehepartner genügend Einkommen zur Bestreitung des Lebensunterhaltes verbleibt. Wenn das Vermögen einen Betrag von 2.600,-- € bei Alleinstehenden oder 3.214,-- € bei Eheleuten übersteigt, muss das übersteigende Vermögen zunächst für die Heimpflegekosten eingesetzt werden. Ein selbst bewohntes Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung in angesessener Größe werden nicht herangezogen.

Reichen Einkommen und Vermögen des Pflegebedürftigen bzw. seines Ehepartners nicht aus, wird überprüft, ob die Kinder zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden können. Dies geschieht nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Kinder. Schwiegerkinder sind grundsätzlich nicht unterhaltspflichtig. Den unterhaltspflichtigen Kindern wird ein sogenannter Selbstbehalt zugerechnet. Dieser beträgt derzeit 1.800,-- € monatlich für das unterhaltspflichtige Kind sowie 1.440,-- € monatlich für dessen Ehegatten. Bestimmte Ausgaben, wie z. B. die eigene Altersvorsorge, Unterhalt für eigene Kinder, Fahrtkosten zur Arbeit oder auch Renovierungskosten und anderes mehr können berücksichtigt werden. Eine verbindliche Aussage zur Unterhaltsverpflichtung von Angehörigen kann ohne eine umfangreiche Prüfung aller Einkommens- und Vermögensnachweise der Betroffenen im konkreten Einzelfall nicht getroffen werden. Eine Rechtsberatung bei einem Anwalt kann im Einzelfall hilfreich sein.

Bei der Prüfung der Unterhaltspflicht ist noch zu beachten, dass ein möglicherweise vom Pflegebedürftigen verschenktes bzw. übertragenes Vermögen vom Sozialamt zunächst zurückgefordert wird. Hier gilt eine Frist von zehn Jahren vom Zeitpunkt der Schenkung bis zum Eintritt der Bedürftigkeit. Ebenso überprüft werden Wohn- und Nießbrauchrechte.

Beratungsstelle für ältere Menschen und Angehörige im Lahn Dill Kreis, Tel.: 01803 / 427271 in Wetzlar oder 01803 / 427272 in Dillenburg (9 ct pro Minute aus dem deutschen Festnetz).

Zuletzt geändert am: 10.11.2015 um 07:23

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