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Markt

Wer kennt in unserem heimischen Raum nicht die Ewersbacher Märkte?

Die Märkte unserer Gemeinde haben eine über 400jährige Tradition. Die genaue Zeit ihrer Entstehung ist hier leider nicht bekannt. Aus Aufzeichnungen wissen wir aber, daß bereits im 15. Jahrhundert Märkte im Ortsteil Steinbrücken gehalten wurden. Vermutlich durch die dortige Wallfahrtskirche wurden viele Wallfahrer von nah und fern angelockt, so daß Händler hier ein gutes Geschäft witterten.

Diese Märkte wurden, nachdem die Reformation eingeführt worden war und der Besuch der Wallfahrtskirche daher nachgelassen hatte, lange vor 1564 nach „Ebersbach“ verlegt.

Damals wurden in Ewersbach 4 Jahrmärkte gehalten, und zwar

  • am St. Sebastianstag (20.01.)
  • am Sonntag nach Halbfasten (Sonntag nach Laetare) – das ist somit Ende März –
  • auf Margarethe (20.07.) ist auf 8 Tage davor gelegt und den Tag danach
  • Maria Empfängnis (08.12.)

Weiter ist in Überlieferungen aufgeführt, daß in „Ebersbach“ gegen Ende des 18. Jahrhunderts jährlich Dienstag Johanni Wollmarkt war.

Wann die Einführung des Herbstmarktes (letzter Montag im Oktober) erfolgte, ist nicht bekannt. Bei Nachforschungen im Archiv der Dill-Zeitung wurde dieser im Jahre 1901 festgestellt.

Der heutige Herbstmarkt findet in der Ortsmitte von Ewersbach sehr gute Bedingungen vor. Den Besuchern bietet sich ein breites Angebot durch Händler aus nah und fern. Für die Kinder wird ein Vergnügungspark zum Höhepunkt des Marktbesuches.

Mit der Zeit haben sich auch die örtlichen Vereine zunehmend an der Gestaltung des Herbstmarktes beteiligt. So wurden unter anderem ein Marktcafe, und ein Flohmarkt eingerichtet. Eine Traktoren und Landmaschinenausstellung, der Kreativmarkt und heimatgeschichtliche Ausstellungen, gehören heute ebenfalls zum normalen Marktgeschehen.
So findet unser Dietzhölztaler Herbstmarkt immer am letzten Wochenende im Oktober statt. Auch unser Weihnachstmarkt ist seit einigen Jahren in und um die historische Johanneskapelle zu einem echten Muss geworden.