Brandweiher in Mandeln eingezäunt

Nach dem tragischen Unglück im Juni 2016, bei dem 3 Geschwisterkinder in Seigertshausen (Hessen) ertrunken sind, hatte der Gemeindeversicherungsverband Köln den Mitgliedskommunen eine Überprüfung der Sicherheitslage durch eigene Sachverständige an den offenen Gewässern vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtslage angeboten. Im Fall Seigertshausen hatte die Staatsanwaltschaft u.a. gegen den amtierenden Bürgermeister ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eröffnet.

Bürgermeister Andreas Thomas nahm das Angebot an und veranlasste eine Überprüfung der gemeindeeigenen Ge-wässer, des Stauweihers in Ewersbach, des Unteren Dietzhölzweihers in Rittershausen und des Brandweihers in der Ortsmitte von Mandeln.
Nach Feststellung des Gemeindeversicherungsverbandes besteht aktuell einzig für den Mandelner Brandweiher die Verpflichtung, gegen solche tragischen Unglücksfälle mit einer Umzäunung vorzusorgen. Das Gewässer befindet sich in der Ortsmitte und ist von Wohnhäusern umgeben.

Mit Beschluss des Gemeindevorstandes wurde inzwischen durch die Mitarbeiter des Bauhofes in Abstimmung mit der Feuerwehr Mandeln ein stabiler Stabgitterzaun gesetzt. Zwei Zugangstore, die mittels genormtem „Feuerwehrdrei-kant“ zu öffnen sind, ermöglichen den Brandschützern einen jederzeitigen Zugang. Die Maßnahme schlägt mit 6.650,--€ zu Buche.

                 
                  Foto: S. Simon/Gemeinde Dietzhölztal

 

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